Was ist Sauna?

„In der Sauna verraucht der Zorn.“ Besagt ein altes finnisches Sprichwort. Seit 2000 Jahre schwören die Finnen auf die Sauna. Die Sauna kann aber mehr als nur heilsame Entspannung bringen. Mit ihrem Wechsel von heiß und kalt trainiert sie vor allem die Elastizität der Blutgefäße, stimuliert den Kreislauf und die Abwehrkräfte. Studien haben gezeigt, dass die Zahl der Immunzellen nah dem Saunabesuch messbar ansteigen. Durch das Schwitzen scheidet der Körper Gifte aus und er wird entschlackt.

 

So unterstützen Sie den Saunagang

 

Egal, ob als feuchtes Dampfbad oder als trockene Sauna, das gesunde Schwitzen streichelt Körper und Seele, reinigt innerlich und äußerlich, lockt gute Laune und vertreibt Erkältungen. Damit das auch wirklich richtig gelingt, sollten Sie einige Tipps beachten.

 

Die Hitze richtig genießen

 

Der größte Feind der Sauna: Hektik. Nehmen Sie sich zwei Stunden Zeit.

Ihre Begleiter: Ein Handtuch zum Unterlegen, ein zweites zum Abtrocknen. Duschgel, Badeschuhe. Nach dem Saunagang kurz an der Luft abkühlen dann Tauchbad nehmen oder kalt Duschen. Die Brause dabei auf kräftigen Guss stellen. Mit kaltem Wasser am rechten Fuß beginnen und den Strahl das Bein hinauf bis zur Hüfte führen. Links wiederholen. Dann den rechten Arm vom Handgelenk bis zur Schulter abduschen, links wiederholen. Manchen tut es gut, mit einem warmen Guß zur Entspannung abzuschließen.

 

Anfänger machen einen Durchgang, Fortgeschrittene zwei. Der dritte wird von vielen Experten verboten er lockt Stresshormone, und die haben in der Sauna nichts verloren.

 

Trinken, Trinken, Trinken. Sie haben Schmutz aus ihrem Körper gespült, füllen sie ihre Speicher mit klarem Wasser wieder auf: Mineralwasser liefert die verlorenen Mineralien gleich mit.

 

Streicheleinheiten für die Haut: Nach dem Saunabesuch braucht Ihre Haut eine schützende Fettschicht. Eincremen bringt zurück, was das Wasser der Haut genommen hat: Fett und Feuchtigkeit.

 

Übrigens: Wer Antibiotika nimmt, sollte den Gang in die Hitzekammer meiden. Die Wirkstoffe werden nämlich ausgeschwitzt. Und die Krankheitserreger können sich fleißig vermehren.

 

Quelle: IKK Sachsen